Wer war Ludwig von Roemheld

Ludwig von Roemheld war ein Internist aus Gundelsheim. Nach ihm wurde Roemheld-Syndrom benannt. Seine Tätigkeit als Arzt galt es unter anderem das Roemheld Syndrom zu behandeln und zu erforschen.

Ludwig von Roemheld wurde 1871 in Seeheim geboren. Er verstarb 1938 in Gundelsheim. Von 1899 bis 1938 war Ludiwg von Roemheld ärztlicher Leiter des Sanatoriums Schloss Horneck in Gundelsheim. Dort erforschte und behandelte er das „Roemheldschen Symptomenkomplex“.
Die Stadt Gundelsheim verlieh ihm, am 30.06.1921 das Ehrenbürgerrecht.

Er machte sein medizinisches Staatsexamen in Heidelberg.
1899 übernahm Ludwig von Roemheld die Leitung des heruntergekommenden Deutschordenschlosses und machte daraus ein modernen Kurbetrieb.
Das Krankheitsbild des Roemheld-Syndrom ging in die Weltgeschichte der Medizin ein, bzw. in die medizinsche Weltliteratur.

Was ist das Roemheld-Syndrom

In der Medizin wird das Roemheld-Syndrom als eine reflektorische Beschwerde des Herzens beschrieben, welche durch die Ansammlung von Gasen im Magen und im Darm hervorgerufen werden. Diese Gasansammlung entsteht meist durch die Aufnahme von Essen, durch Nahrung welche aufblähende Wirkung haben oder durch Probleme im Magen-Darm-Trakt, welche den normalen Transport des Essens aus dem Magen behindern.

Durch die Ansammlung der Gase im Magen und im Darm, wird das Zwerchfell nach oben gedrückt. Durch das drücken nach oben, bt das Zwerchfell einen direkten Druck oder indirekten Druck auf das Herz aus. Verschiedene Beschwerden des Herzens sind möglich, unter anderem Schmerzen die der Brustenge ( Angina pectoris) ähneln.

Um diesen Beschwerden vorzubeugen, ist alles hilfreich was Blähungen mindern kann. Oft reicht bereits eine Ernährungsumstellung aus, indem auf blähende Nahrung verzichtet wird, bzw. reduziert wird. Weiterhin hilfreich ist sich viel zu bewegen, was zur Stärkung der Zwerchfellmuskulatur führt.
Gequollene Flohsamenschalen, Tee aus Kümmel und Anis, können ebenfalls helfen, um die Gase aus dem Darm zu entfernen. Weitere Mittel, die eine Abhilfe schaffen können, sind auch andere Hausmittel. Ebenfalls hilfreich ist es, seinen Arzt zu konsultieren.