Roemheld Syndrom

Das Roemheld Syndrom ist eigentlich keine schwere Erkrankung, wird aber oftmals nicht gleich diagnostiziert. Dabei können Herz- und Atembeschwerden auftreten, was eine Diagnose oftmals erschwert.

Die eigentlichen Ursachen

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Das Roemheld-Syndrom

Die eigentlichen Ursachen des Roemheld Syndroms liegen in Magen-Darm, wobei sich hier übermäßig viel Luft ansammelt. Dadurch bläht sich dann der Magen oder der Darm übermäßig auf und kann dann zu Herzbeschwerden führen, dem sogenannten Roemheld Syndrom. Daher wird auch oftmals zuerst auf einen bevorstehenden Infarkt oder sonstige Erkrankungen untersucht und somit dann auch falsch behandelt. Das Roemheld-Syndrom erkennen nur wenige Ärzte, womit oftmals auch ein langer Leidensweg vor den Patienten liegen. Dabei könnte allgemein gesagt, einfach Blähungen an den Beschwerden schuld sein. Hierbei verengt sich die Brust und es treten Angst und Panik auf, ähnlich wie bei einem Herzinfarkt oder einer Angina pectoris. Oftmals beginnt hier eine regelrechte Ärztetour, aber die Symptome werden einfach nicht besser. Noch schlimmer ist aber, das Roemheld-Syndrom kann gelindert werden, was natürlich mit der falschen Behandlung so nicht möglich ist. Der Magen-Darm wird in der Regel in die Diagnose nicht mit einbezogen, wodurch dann oftmals nicht nur die falsche Therapiemaßnahme, sondern auch die falschen Medikamente verabreicht werden. Eine vollständige Heilung ist beim Roemheld Syndrom leider oftmals nicht möglich, aber eine Linderung für den Magen-Darm kann immer erfolgen.

Das Roemheld Syndrom schwer zu diagnostizieren

Da die Symptome in der Nähe zu MagenDarm liegen, macht die Diagnose anscheinend so schwer. Erstmals hatte diese Erkrankung der Arzt Ludwig von Roemheld nach dem dieses Syndrom dann auch benannt wurde erkannt. Menschen die unter dieser „Erkankung“ leiden wird oftmals auch eine psychische Störung untersagt. Dabei liegt die Ursache ganz klar im MagenDarm. Als dies Ende des letzten Jahrhunderts erkannt wurde, konnte den Menschen endlich richtig geholfen werden. Diese psychische Störung wird deshalb diagnostiziert, da die betroffenen unter Panikattacken leiden. Ursachen hierfür sind:

    • durch übermäßiges Essen
    • eine verlangsamte Darmtätigkeit
    • Gastritis (Schleimhautentzündung im Magen)
    • Enteritis (Schleimhautentzündung im Darm)
    • Nahrungsmittelintoleranzen wie zum Beispiel Lactoseintoleranz oder Fructoseintoleranz
    • eine gestörte Gallenblasenfunktion

 

Die Symptome des Roemheld Syndrom

Wie oben beschrieben, liegen die Ursachen des Roemheld-Syndroms alle im Magen-Darm-Trakt. Dort sammeln sich dann die Gase an und verursachen folgende Symptome:

  • ständiges Völlegefühl
  • der Bauch ist hart, aufgebläht und gedunsen
  • ständige Blähungen

Zwar sind diese Symptome beim Roemheld-Syndrom vorhanden, werden aber durch die gefühlten und vordergründigen Symptome in Herz, Lunge, Brust und zuletzt auch in der Psyche stark überdeckt. Genau diese lenken sogar von der eigentlichen Ursache ab, womit dann auch die falsche Diagnose gestellt wird und es zu einer ungeeigneten Therapie kommen kann. Demnach liegen die Symptome im MagenDarm-Trakt und lenken vom Roemheld-Syndrom ab, da es auch zu Beschwerden oberhalb also im Brustraum kommt. Hier sind die Symptome wie:

  • Kurzatmigkeit

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    Roemheld Syndrom behandeln

  • die Atmung ist kurz und flach
  • Atemstörungen und Atemnot
  • Kreislaufzusammenbruch und Kreislaufstörungen
  • Herzrhythmus der sich ständig schnell verändert
  • Herzrasen oder ein verlangsamter Herzschlag, der deutlich außerhalb der normalen Sinuskurve liegt
  • ein sinkender Blutdruck
  • plötzliches Herzklopfen
  • Gefühl einer Herzkrankheit wie Angina pectoris
  • Hitzewallungen
  • Schwindel
  • nächtliches Erwachen, Schlafstörungen
  • Angstzustände
  • Beklemmungen in der Brust
  • Panikattacken

    Diagnose bei Roemheld Syndrom

    Hierbei handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose, wozu natürlich auch die Untersuchung im Magen- Darmtrakt gehört. Zusätzlich sollten natürlich auch Untersuchen wie EKG, Langzeit EKG, Kardio-CT- und Kardio-MRT, Linksherzkatheder oder auch Echokardiogramm gehören. Ebenso sollte auch die Lunge untersucht werden. Erst wenn hier alles ausgeschlossen werden kann, dann handelt es sich bei den Symptomen um das Roemheld Syndrom.

    Therapie

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    Roemheld Syndrom therapieren

    Damit wieder mehr Platz im Brustraum vorhanden ist, wird auch hier ein Ausschlussverfahren angewandt. Da der Magen und Darm-Trakt stark gebläht ist, wird natürlich die Therapie darauf ausgelegt. Hier wird  dann ausgeschlossen um welche Ursachen, siehe oben, handelt. Dies kann auch eine Umstellung von Nahrungsmitteln wie bei Lactoseintoleranz beinhalten. Denn hier muss der MagenDarm deutlich entlastet werden, damit sich hier keine Gase ansammeln können. Eine Heilung ist zwar in diesem Fall nicht möglich, aber die Symptome des RoemheldSyndrom lassen sich so deutlich verringern. Zu diesen Therapien kann auch fettarmeres Essen gehören, genauso wie spät abends nichts mehr Essen. Dies entlastet den Magen und Darm, genauso wie Sport und Bewegung nach dem Essen, hierbei hilft. Genauso kann das Roemheld Syndrom nach dem Genuss von Hülsenfrüchten auftreten, da sich hier im Magen und Darm viel Luft ansammeln. Alles in allem kann das Roemheld Syndrom nicht wirklich geheilt werden, aber es gibt Möglichkeiten den MagenDarm zu entlasten. Auch kann es hilfreich sein, wenn das Zwerchfell durch gezielten Sport gestärkt wird. Liegen die Beschwerden bei der Art oder der Verarbeitung der Nahrung, dann können auch die guten alten Hausmittel helfen. Diese können zum Beispiel Kümmeltee, Fencheltee oder auch Anistee sein. Helfen kann beim RoemheldSyndrom auch eine Massage um den Bauchnabel herum sein. So wird die Verdauung und damit die Ansammlung der Gase in Magen und Darm verringert oder sogar verhindert.

    Roemheld Syndrom einfach lindern

    Natürlich beinhaltet das auch immer eine Umstellung der Lebensumstände, wozu auch schnelles und unbewusstes Essen gehört. Denn immer mehr Menschen leiden unter Beschwerden des MagenDarm, wobei dies alleine auf das Essverhalten zurück zuführen sind. Doch auch die Homöopathie hat hier einige Lösungen wie Carbo vegetabilis und Globolis, die bekanntlich entgasend wirken. Liegt ein schwerwiegendes Roemheld Syndrom vor sollten Medikamente wie Simeticon (Schwerpunkt Völlegefühl) oder auch Dimeticon (Schwerpunkt Entschäumung). Allerdings liegen hier schwere Magenentzündungen und Darmentzündungen vor, die so behandelt werden können. Auch eine Entzündung der Gallenblase sollte immer behandelt werden, da hier die selben Anzeichen auftreten können.

    Oftmals keine klare Diagnose

    So sind auch viele Menschen betroffen, wo nicht festgestellt werden kann, was eigentlich der genaue Auslöser für diese Erkrankung ist. Allerdings leiden diese häufig unter den Symptomen, wobei der Magen hart wird und sich der Darm übermäßig aufbläht. Die kommt auch häufig bei Milch, Zwiebeln oder auch Knoblauch vor. Das Problem, es tritt nicht immer dasselbe Symptom auf, was dann zusätzlich noch verunsichert. Hier können einfach die guten alten Hausmittel helfen, oder schon bei der Zubereitung wie Zwiebeln, Hülsenfrüchte oder auch Knoblauch, achten das hier die benötigten Kräuter mit gekocht werden.